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Ein Ausflug nach Bali - Nimmerwo 2023
Bali

Ein Ausflug nach Bali

Wenn Mensch für zwei Wochen in die Ferien geht, tut er für gewöhnlich nicht viel. Ein paar Ausflüge, Essen, Trinken und nichts tun. In so etwa sehen unsere zwei Wochen in Bali aus. Wahrscheinlich machen wir sogar noch weniger! 🙂
Darum gibt es hier fast ausschliesslich ein paar Fotos.

Für diese Zeit nehmen wir uns ein Motorbike und kurven durch die Insel. Alle 3 bis 4 Tage wechseln wir den Ort. Dazu kommen Besuche bei einem Schweizer und in Bali lebenden Freund, sowie einer liebgewonnenen balinesischen Familie.

Unser Trip beginnt in Canggu.

Auf der Strasse drängen sich Motorbikes dicht aneinander vorbei. Autofahren ergibt hier wenig Sinn. Von Trottoirs ist keine Rede. Noch an das Verkehrs-geregelte Australien gewöhnt, müssen wir uns erst wieder umprogrammieren.

Mir gefällt Bali seit dem ersten Spaziergang durch die Strassen. Wir sind wieder angekommen in der Welt, wo die Ordnung chaotisch wirkt – oder doppeltes Chaos eine neue Art von Ordnung ergibt.

Neon-pinker Drachenfruchtsaft und Balikaffee mit Ingwer

Unser Hab und Gut reduziert auf einen Rucksack kurven wir auf dem gemieteten Motorbike nach Padang Bai. Der Fischerort hat sich in den letzten Jahren verändert – fehlende Reggae-Bars am Strand und mehr Restaurants im Ortsinnern.

Hier trinken wir Arak (Reisschnaps) on the Rocks im Restaurant. Der saure Goût ist scheusslich. Im Hotel dann werde ich zum mitgebrachten Arak eines Kenners eingeladen. Dieser schmeckt wie guter Wodka.

Bei Amed und Lipah erhebt sich ein Vulkanberg, was die Umgebung tropisch macht. Ausser 1-2 Ausflüge bewegen wir uns nicht weit.

Es sind meist Tagesausflügler, die den Bergort Munduk besuchen. Ansonsten ist hier nicht viel los.

Der Penjor (oben) ist nach weit verbreitetem Glauben ein Symbol des spirituellen Berges Gunung Agung im Osten Balis. Er ist die Heimat der Götter und der Ahnen. In einer weiteren symbolischen Bedeutung steht der gerade Teil des Bambus für das "Gute" im Menschen, während die Kurve das "Schlechte" repräsentiert und deshalb schön verziert werden müsse, um es auszugleichen. (https://www.nowbali.co.id/penjor-meaning-behind-balis-decorative-bamboo-poles/)

Auf dem Weg nach Ubud kurven wir durch Berge, an Seen und Hortensien-Feldern vorbei.

Und machen Halt in einem Affenwald. Alle paar Meter versucht ein Wächter, die frechen Wildtiere in Schach zu halten.

Das bunte, touristische Ubud ist in den letzten paar Jahren so gewachsen, dass Simon die Klein-Stadt kaum noch kennt.
Etwas ausserhalb finden wir eine Unterkunft zwischen den Reisfeldern.
(Und wer nur dieses Bild unten sieht, hört die Vögel pfeifen und die Frösche quaken und weiss nichts vom Baustellen-Lärm nebenan) 😉

Das wars auch schon mit unserer Tour durch Bali. Als letzte Krönung werden wir von Made und seiner jungen Familie eingeladen. Es wird ein angenehmer, lehrreicher, lustiger Abend mit wunderbarem selbstgemachtem balinesischen Essen.

Wenn ich reise, gehe ich rein in die Welt, wo viele Geschichten geschehen, wo in jedem Moment alles passieren kann (oder auch lange nichts), und meine Neugierde, Inspiration sowie meine Nerven aufs feinste gekitzelt werden.

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