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Hausbau in Kolumbien Teil 1 -
Epische Reise 2016-18,  Kolumbien

Hausbau in Kolumbien Teil 1

Bananatree Palomino – Epische Reise 2016-2018 Teil III

Es ist toll, das Leben auf der Baustelle. Das Leben ist eine Baustelle. Aber jetzt geht’s um unsere Baustelle in Palomino.

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Das Zelt steht nahe des hinteren rechten Eckens unseres Landes. Gleich fussbreit dahinter erhebt sich der drei Meter hohe Wasserturm mit zwei Tonnen Wasser obendrauf. Bis heute hält die klein wirkende Betonsäule mit Beton-Eisen-Platte das Gewicht.

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Neben dem Turm in der unmittelbaren Ecke ist ein Gartenschlauch am Draht aufgehängt, die Dusche. Schwarzer Plastik und ein Palmengeflecht dienen als Sichtschutz vor den Nachbarn. Der Schlauch lässt sich leicht entfernen und dient somit auch als Handdusche, und wichtiger noch, er wird täglich auf der Baustelle benützt um die Zementmischung zu befeuchten, alle unsere Jungpflanzen zu giessen und den Duschsack zu füllen. – Die 30 Franken Ausgabe vor gut 5 Jahren für den Duschsack haben sich bewährt, wie keine andere Anschaffung. Zur Zeit dient er uns als „Wasserhahn“ in der Küche.

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Läuft man von der Dusche drei Meter in Richtung vorderen Teil des Landes stösst man auf unsere Superluxus-Küche – ein Bambus-Konstrukt mit schwarzem Plastik eingehüllt, um den darinstehenden Kühlschrank und Kochherd mit integriertem Backofen zu schützen.

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Die Küche ist in sich komplett und könnte kaum besser sein. Das einzige, das fehlt, ist ein Ablage- und Schneidetisch. Doch wir haben nicht umsonst den Werktisch geschreinert. Er ist gross. So gross, dass die Werkzeuge sowie auch das Schneidebrett Platz haben.

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Einen kleinen Esstisch gibt es natürlich auch. Die Platte ist ein 70 auf 100 cm grosser Baumquerschnitt, ein Geschenk zu der Holzlieferung für den Bretterboden des ersten Stockes, das Tischbein ein Stück unserer gefällten Kokospalme und die Stützen gefundenes Schwemmholz vom Fluss Palomino, alles schön geschliffen und bepinselt.

Das WC-Häuschen scheint sowie die Küche komplett. Jedoch nur von aussen gesehen. Geht man unter dem dichten Palmenblatt-Dach durch, sieht man, das noch einiges fehlt. Das WC ist einzementiert und benutzbar. Die Dusche ist jedoch noch nicht vorhanden. Alle Wasserleitungen sind gelegt und getestet.

Das wird die Dusche und die Toilette

Dies ist übrigens eine sehr interessante Angelegenheit, wenn man es zum ersten Mal macht. Man schneidet und klebt alle Röhrchen zusammen, dreht den Hahn auf und ist erfreut, wenn schliesslich an allen Enden Wasser rauskommt.

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Die Trennwand zwischen WC und Dusche ist erst auf halber Höhe und muss noch fertiggemauert werden. Auch dies, sehr interessant. Es ist gar nicht so einfach die einzelnen Blöcke nach Wasserwaage, sowie seitlich horizontal und vertikal zu den anderen Blöcken richtig zu setzen. Auch unsere simple Welt hat schon so viele Dimensionen. Und dazu muss man sich noch beeilen, damit einem der Zement nicht vor der Nase wegtrocknet.

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Die Pfosten des Cabanas stehen. Die 5 Meter hohen Baumstämme sind sauschwer. Doch dank Davids Einfallsreichtum bringen wir auch diese zum Stehen:

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Das untere Ende des Stammes steht auf dem vorbereiteten Stein-Zement-Sockel. Am oberen Ende wird ein Seil befestigt, welches über einen starken Ast des Mangos geworfen und von einer Person gehalten wird. Nun durch das Ziehen am Seil und das Hochheben des Stammes von etwa drei Personen, wird dieser in die vertikale Lage gebracht. Ist es so weit, werden schnell drei Bambusstützen angebracht und der Stamm am Sockel befestigt, um ihn am Wegrutschen zu hintern. Er ist nun mehr oder weniger stabil. Die Stützen werden erst entfernt, wenn die Balken des ersten Stockes die Pfosten zusammenhalten.

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So sieht es aus auf unserer Baustelle. Täglich gibt es Weiteres zu tun und sieht man die Fotos durch, merkt man, wie schnell sich die Baustelle verändert.

Update: 28. Februar 2017

Jetzt wo ich die diese Zeilen schreibe, haben wir die Dusche fertig gestellt. Sie ist eindeutig eine Verbesserung zum Gartenschlauch, keine schlammigen Füsse mehr und das Wasser auf angenehmer Höhe durch die Brause gut verteilt. Doch keine Frage, der Gartenschlauch hatte mehr Stil.

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Auch das Cabaña sieht schon ganz anders aus. Das Gerüst steht, alle Balken des ersten Stockes, sowie die Dachkonstruktion sind komplett. Jetzt fehlt noch der Bretterboden des ersten Stockes und das Decken des Daches. Wenn wir von aus Guatemala zurückkehren geht’s schon bald an die Kücheneinrichtung und die Möbelherstellung. Aber erst machen wir Urlaub.

Schliesslich noch ein paar Eindrücke aus Palomino:

Epische Reise 2016-18

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